Sunnesita VS

Kartierung der Bewässerungssysteme im Raum Frid - Uf en Egga - Ausserbinn - Seng (Östlich von Grengiols - Mühlebach (Goms))

Link zur online-Karte: https://qgiscloud.com/sal/2026-08-19-Weidmann_Kartierung_Sunnesita_VS/

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KartierungsgebietRaum Frid - Uf en Egga - Ausserbinn - Seng (Östlich von Grengiols - Mühlebach (Goms))
Kartierungsgebiet und GemeindegrenzenDas kartierte Gebiet gehört zur Gemeinde Ernen
Scheitelhöhe der bewässerten GebieteScheitelhöhe der durch die Putzera-Suone bewässerten Gebiete: ca. 1'880 m.ü.M

Scheitelhöhe der durch die Eggera-Suone bewässerten Gebiete: ca. 1'720 m.ü.M

Scheitelhöhe der durch die Trusera-Suone bewässerten Gebiete: ca. 1'280 m.ü.M

Ausserbinn: ca. 1'500 m.ü.M.
Gesamtlänge der im Layer "Bewässerungssystem" kartierten Bewässerungskanälerund 30 km
Weiteres Vorgehen M. Weidmann- Fortführung der Detailkartierung; insbesondere klarere Differenzierung zwischen Bewässerungskanälen und Viehwegen (sofern aufgrund der vorliegenden Kartengrundlagen / Luftaufnahmen möglich)
Generelles weiteres Vorgehen- Recherche bei der Gemeinde und dem Kanton (insbesondere Dienststelle für Landwirtschaft, Bereich Strukturverbesserungen) bezüglich Unterlagen zum Kartierungsgebiet
- Kontaktaufnahme mit den Grundeigentümern / Pächtern
- Realisation von hochauflösenden 3D-Geländemodellen; Anpassung der Kartierung
- Feldarbeiten

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  • Mit den sechs runden Buttons auf der rechten Seite der Karte können Ansichten gewählt und verändert werden.
  • Ein Klick auf den obersten Button zeigt die Kartierungsebenen an. Diese Ebenen können mittels Häkchen in den Kästchen aktiviert / deaktiviert werden.
  • Mit einem Klick auf den untersten Button werden sechs verschiedene Hintergrund-Ebenen angezeigt. Von diesen kann jeweils eine aktiviert werden.
  • Ein Klick auf das Symbol mit dem Haus (Home) bewirkt, dass die Ansicht auf das gesamte kartierte Gebiet zoomt.

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Verschiedene in dieser Kartierung verwendeten Begriffe werden hier erläutert.

Sunnesita Suone Putzera Johannes Gerber beschreibt diese Suone auf seiner Website "Die Suonen und Bissen des Wallis":

Fassung: Milibach auf 2020 m.ü.M.
Länge: 5.4 km  
Bewässerte Zone: Frid

Die Putzera ist seit etwa 1980 komplett in Rohre verlegt, da sie auch der Trinkwasserversorgung dient. Der Name kommt wahrscheinlich vom 'Putz', dem Dialektwort für Weiher (die Leitung speiste einen solchen).

Quelle: Johannes Gerber: Die Suonen und Bissen des Wallis. Die Putzera

Ich habe die Suone aufgrund ihres Eintrages in der online-Karte von Johannes Gerber sowie aufgrund ihrer Erscheinungsweise in ALTI3D kartiert.
Sunnesita Suone EggeraJohannes Gerber beschreibt diese Suone auf seiner Website "Die Suonen und Bissen des Wallis":

Fassung: Milibach auf 1750 m.ü.M.
Länge: 4.9 km; auf 2.1 km wasserführend
Bewässerte Zone: Ausserbinn
Ersterwähnung: 1733

Früher am Milibach gefasst, danach wurde einige Jahrzehnte lang Wasser von der Putzera bei der Alpe Frid in die Eggeri abgeleitet. Heute wird Wasser aus dem Ausgleichsbecken der Gommer Kraftwerken bezogen (Einspeisung beim Wasserschloss/Strassenkreuzung). Der aufgegebene Teil wies einige Kännelpartien auf. Der Arm Richtung Ausserbinn wurde für die Beregnungsanlage verrohrt. Der Kehr dauerte jeweils bis zum Nikolaustag.

Quelle: Johannes Gerber: Die Suonen und Bissen des Wallis. Die Eggera

Ich habe die Suone aufgrund ihres Eintrages in der online-Karte von Johannes Gerber sowie aufgrund ihrer Erscheinungsweise in ALTI3D kartiert.
Sunnesita Suone Eggera vermutetJohannes Gerber schreibt, dass die Eggera das Gebiet Ausserbinn bewässerte.

Offen bleibt, wie das von der Suone zugeführte Wasser von der Lokalität Chromme in ihr Zielgebiet Ausserbinn gelangte (Scheitelhöhe des Bewässerungsgebiets von Ausserbinn: ca. 1'500 m.ü.M.)

Möglicherweise ist es dieser von mir kartierte Verlauf (das untere Ende der Suone befindet sich auf ca. 1'480 m.ü.M.).
Sunnesita Suone TruseraJohannes Gerber beschreibt diese Suone auf seiner Website "Die Suonen und Bissen des Wallis":

Fassung: Milibach auf 1380 m.ü.M.
Länge: 7.0 km; teilweise wasserführend
Bewässerte Zone: Binnachra
Heute ein beliebter Wanderweg, nachdem die Suon vor einigen Jahren wieder in Betrieb genommen wurde.

Quelle: Johannes Gerber: Die Suonen und Bissen des Wallis. Die Trusera

Ich habe die Suone aufgrund ihres Eintrages in der online-Karte von Johannes Gerber sowie aufgrund ihrer Erscheinungsweise in ALTI3D kartiert.
Sunnesita BewässerungDie Kartierung der Bewässerungskanäle basiert auf:
- dem swisstopo-Höhenmodell «swissALTI3D monodirektional»;
- den swisstopo-Luft- bzw. Satellitenbildern SWISSIMAGE.
- weiteren swisstopo-Kartengrundlagen.
Sunnesita Natürliche WasserläufeDie Kartierung erfolgte bis anhin nur rudimentär und sehr selektiv.

Insbesondere stellte sich mir die Frage: Wurde eventuell auch aus dem Tobel zwischen Eggerwald und Schlundwald Wasser ins Gebiet Ausserbinn geführt?
Sunnesita ObjekteUnter dem Begriff «Objekte» stelle ich Überreste von Bauwerken, Pferchen, Weidemauern sowie weitere, nicht identifizierbare man-made-Strukturen, die in Zusammenhang mit landwirtschaftlicher Tätigkeite stehen.

Frage: Gibt es im Kartierungsgebiet Objekte, die in Zusammenhang mit den Bewässerungssystemen stehen?
Sunnesita Wege Mensch ViehIn diesem Kartenlayer sind Wege erfasst, die man made bzw. animal made sind. Die Erfassung / Kartierung dieser Wege ist willkürlich und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Ich habe sie insbesondere dort durchgeführt, wo es sowohl Bewässerungskanäle als auch Wege gibt.

Insbesondere im Bereich der Lokalität "Sunnesita" ist unklar, welche der linearen Elemente (die auch auf der Luftaufnahme sehr deutlich zu sehen sind) Viehwege sind und welche Bewässerungskanäle.

Fragen: Welche der als Bewässerungskanäle kartierten linearen Elemente sind in Wirklichkeit Wege? Welche der als Wege kartierten linearen Elemente sind in Wirklichkeit Bewässerungskanäle?
Sunnesita man made GeländeveränderungenMassive Eingriffe ins Gelände, welche das Bild der einstigen Bewässerung verfälschen, sind nach meiner Meinung:
- Terrainveränderungen im Raum "Frid* für den Bau eines grossen Gebäudes
- das Ausgleichsbecken ("Üsglichsbecki")
- eine Deponie im Raum "Wase