Kartierung der Bewässerungssysteme im Raum Jeizinen - Ägärtä sowie im Gebiet Tännji (Gemeinde Gampel-Bratsch).
Aktueller Stand der Kartierung: 19. August 2026. Erste grundlegende Kartierung.
Link zur online-Karte: https://qgiscloud.com/sal/2026-08-19_-_Weidmann_Kartierung_Gampel_VS/
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| Kartierungsgebiet | - Raum Jeizinen - Ägärtä - Gebiet Tännji |
| Kartierungsgebiet und Gemeindegrenzen | Das kartierte Gebiet gehört zur Gemeinde Gampel-Bratsch. |
| Weiteres Vorgehen M. Weidmann | - Fortführung der Detailkartierung; insbesondere bessere Differenzierung zwischen Bewässerungskanälen und Viehwegen (sofern aufgrund der vorliegenden Kartengrundlagen / Luftaufnahmen überhaupt möglich) |
| Generelles weiteres Vorgehen | - Recherche bei der Gemeinde und dem Kanton (insbesondere Dienststelle für Landwirtschaft, Bereich Strukturverbesserungen) bezüglich Unterlagen zum Kartierungsgebiet - Kontaktaufnahme mit den Grundeigentümern / Pächtern - Realisation von hochauflösenden 3D-Geländemodellen; Anpassung der Kartierung - Feldarbeiten |
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Kurzanleitung zur Bedienung der Web-Kartierung
- Mit den sechs runden Buttons auf der rechten Seite der Karte können Ansichten gewählt und verändert werden.
- Ein Klick auf den obersten Button zeigt die Kartierungsebenen an. Diese Ebenen können mittels Häkchen in den Kästchen aktiviert / deaktiviert werden.
- Mit einem Klick auf den untersten Button werden sechs verschiedene Hintergrund-Ebenen angezeigt. Von diesen kann jeweils eine aktiviert werden.
- Ein Klick auf das Symbol mit dem Haus (Home) bewirkt, dass die Ansicht auf das gesamte kartierte Gebiet zoomt.
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Anmerkungen zu den einzelnen Kartenlayern
Verschiedene in dieser Kartierung verwendeten Begriffe werden hier erläutert.
| Gampel Suone Jeiziner Wasserleite | Johannes Gerber beschreibt die Suone "Jeiziner Wasserleite" auf seiner Website "Die Suonen und Bissen des Wallis" folgendermassen: Fassung: Tschingel auf 1730 m.ü.M. Länge: 3.9 km Bewässerte Zone: Jeizinen Gemäss Auskunft mehrerer Einheimischer hat diese Leitung keinen Namen, sondern wurde einfach "D Wasserleite" genannt. Der obere Teil ab der Fäsilalpa heisst Wüer. Sein Wasser kann unterhalb von Uiflängu in die Jeiziner Wasserleite umgeleitet werden. Diese hat aber auch eine eigene Fassung am Tschingel. Der Hauptteil des Wassers stammt heute aber aus einer Rohrleitung, welche auf der Wildi in die Wasserleite mündet. Das Wasser wird noch zur Bewässerung benutzt, teilweise traditionell. Quelle: Johannes Gerber: Die Suonen und Bissen des Wallis. Die Putzera Ich habe die Suone kartiert - aufgrund ihres Eintrages in der online-Karte von Johannes Gerber - aufgrund ihrer Erscheinungsweise in ALTI3D Ergänzt habe ich die Kartierung aufgrund von Eintragungen in einer älteren Landeskarte. |
| Gampel Suonen vermutet | Aufgrund ALTI3D gibt es möglicherweise weitere Suonen. |
| Gampel Bewässerungssysteme | Die Kartierung der Bewässerungskanäle basiert auf: - dem swisstopo-Höhenmodell «swissALTI3D monodirektional»; - den swisstopo-Luft- bzw. Satellitenbildern SWISSIMAGE. - weiteren swisstopo-Kartengrundlagen. In der Kartierung sind auch Elemente eingetragen, welche ausschliesslich auf der Luftaufnahme sichtbar sind. Sie zeigen sich in Form von auffälligen, schmalen Linien, welche im Gegensatz zum Umfeld durch starke Begrünung charakterisiert sind. Ob es sich dabei effektiv um Bewässerungskanäle handelt, oder nur um nicht mehr genutzte Viehwege, in denen sich Wasser ansammelte und zu stärkerer Begrünung führte als im Umfeld, ist offen. In diesem Kartenausschnitt ist sehen, dass das Wasser von der Suone aus in fünf Strängen hangabwärts geführt wurde (der Strang ganz links führt nach Jeizinen). Es ist davon auszugehen, dass alle diese fünf Stränge Teil eines Bewässerungssystems waren, das das gesamte Gelände zwischen Jeizinen, Wildi und Ägerde bewässerte. In diesem Kartenausschnitt ist zu sehen, dass es südwestlich und südöstlich von Jeizinen einst Suonen gab. Wo und in welchem Ausmass ihr Wasser in Bewässerungssysteme eingespiesen wurde, ist absolut unklar. Das äusserst unruhige und in kleinräumige Einheiten unterteilte Gelände verunmöglicht weder die eindeutige Identifikation von Bewässerungskanälen geschweige denn ihre mögliche Kombination zu Bewässerungssystemen. Das Gebiet Tännji wird von einer eigenen Suone mit Wasser versorgt. Meine Kartierung der Bewässerungskanäle ist als Herausforderung, als "brainstorming" zu verstehen. Es braucht umfassende, weiterführende Untersuchungen, um die Bewässerungssysteme um Raum Jeizinen identifizieren zu können. |
| Gampel Wege Mensch Vieh | In diesem Kartenlayer sind Wege erfasst, die man made bzw. animal made sind. Die Erfassung / Kartierung dieser Wege ist willkürlich und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Ich habe sie insbesondere dort durchgeführt, wo es sowohl Bewässerungskanäle als auch Wege gibt. Insbesondere im Gebiet zwischen Jeizinen, Wildi und Ägerde ist unklar, welche der linearen Elemente (die auch auf der Luftaufnahme sehr deutlich zu sehen sind) Viehwege sind und welche Bewässerungskanäle. Hier braucht es weiterführende Informationen der Gemeinde oder von lokalen Anwohnern. |
| Gampel Objekte Zäune | Unter dem Begriff «Objekte» stelle ich Überreste von Bauwerken, Pferchen, Weidemauern sowie weitere, nicht identifizierbare man-made-Strukturen, die in Zusammenhang mit landwirtschaftlicher Tätigkeiten stehen. In diesem speziellen Fall habe ich auch Zäune kartiert, weil es nicht klar ist, ob diese Zäune entlang - auf der Luftaufnahme nicht erkennbaren - Bewässerungskanälen verlaufen. |
